Schematherapeutische Ansätze

In der Schematherapie geht es darum, die ungünstigen Erlebens- und Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Lebensgeschichte gebildet haben, sich bewusst zu machen und so zu verändern, das der Betroffene seine Gefühle und sein Verhalten besser regulieren und seine Bedürfnisse auf eine günstigere Weise befriedigen kann.

Die Behandlung ist für Patienten gedacht, die in ihrem Persönlichkeitsprofil Schemata oder Muster aufweisen, die sich bis in die Kindheit zurückverfolgen lassen und den aktuell weiterhin starke Einfluss auf ihre Gedanken, Gefühle, Lebensentscheidungen und Beziehungen ausüben.

Die Therapie wird demzufolge für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen (insbesondere für Patienten mit Borderline-, oder narzisstischen Persönlichkeitsstörungen) (Young 2006) empfohlen.